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Im Jahre 1733 ließ Christoph von Theler, ein Mann des Lausitzer Landadels, diese Windmühle mit Mahlsatz und Schüttelsichter nebst Anwesen für den Windmulle auf einem Hügel ca. 2 km westlich vom heutigen Standort errichten. Jahr für Jahr brachten die Bewohner der Dörfer der Herrschaft Nesch­witz ihr Getreide zum Müller auf dem Berg.
 
Die Windmühle hat eine wechselvolle Geschichte. Waren schon im Herbst 1760, während des Siebenjährigen Krieges, fremde Truppen hier vorübergezogen, so trafen die Verluste an Vieh, Getreide, Lebensmitteln und Geld durch französische und russische Truppen im Gefolge der Schlacht bei Bautzen im Mai des Jahres 1813 die Menschen in dieser Gegend noch weit härter. Trotzdem gelang es den fleißigen Windmüllern, ihre Mühle durch die Jahrhunderte hindurch zu erhalten.

Der letzte Windmüller wurde während des zweiten Welt­krieges zum Kriegsdienst eingezogen und fiel im Jahr 1944. Am Ende des Krieges geriet die Mühle als militärischer Beob­achtungsposten unter Beschuss und wurde zum Teil zerstört. Wind, Regen und Schnee taten ein Übriges, so dass die von der Flucht heimkehrenden Müllersleute nur noch eine Ruine vorfanden.

Im März 1952 fasste die Denkmalpflege Bautzen den Entschluss, die Mühle wieder instand zu setzen. Unter der Planung und Leitung von Herrn Erich Pusch aus Übigau wurde die Mühle wieder aufgebaut und am 4. Dezember 1953 eingeweiht.
Sie diente nun nicht mehr als Produktionsstätte, sondern bot als Beispiel für Heimatfreunde, sowie für geschichtlich und tech­nisch Interessierte und Schulklassen ein lohnendes Ausflugsziel.

Zu Beginn der Siebziger Jahre rückte der Tontagebau bei Wetro dem Windmühlenberg näher und schließlich wurde die Windmühle 1979 abgebaut. 1977 wurden die demontierten Teile abtransportiert und am heutigen Standort bei Luga, neu aufgebaut.

Am 20. Mai 1978 erfolgte die Einweihung.
Bockwindmühle Luga
 
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